Das reiche Erbe zisterziensischer Literatur kann uns auch heute theologische Erkenntnis und spirituellen Halt geben. Warum sollten also nicht gerade junge Theologen und der in Europa ja so spärlich gewordene Ordensnachwuchs in die »Schule der Zisterzienser« gehen, um eben diese teils fast verloren gegangenen Texte zisterziensischer Geistigkeit zu entdecken? In der Reihe der »Texte der Zisterzienserväter« erscheinen ebendiese Werke in neu gestalteten Editionen oder kommentierten Übersetzungen und werden in wissenschaftlichen Analysen bearbeitet.

Giovanni Bona

39,80

In einer Hinwendung an den Leser in seinen Rerum Liturgicarum Libri duo sagte Giovanni Bona: »Die Wahrheit über die frühen Riten liegt im Verborgenen, und zwischen den Ruinen der alten Zeit begraben ist sie schwer zu entdecken. [Sie muss] aus den Trümmern der alten Zeit ans Licht gebracht [und] aus dem Schutt ausgegraben werden.« Giovanni [...]

Giovanni Bona

39,80

»Es war unausbleiblich, dass ich bei meinen Wegen in der Finsternis durch dunkles, holpriges Gelände manchmal irgendwo angestoßen bin […]. Nichtsdestoweniger habe ich den Weg geebnet und die Fackel für Erfahrenere und weniger Belastete vorangetragen, damit sie tiefer in das Geheimnis des erhabenen Sakramentes eindringen, die verborgenen Kennzeichen der frühen Kirche sorgfältiger durchforschen und genauer [...]

Holger Sturm

39,80

Die Zeit von 1174 bis 1221 bot für den Zisterzienserorden viele Fragen, auf die es Antworten zu finden galt, sowie Herausforderungen, denen begegnet werden musste. Das »Exordium magnum Cisterciense« des Konrad von Eberbach ist für diese Zeit eine entscheidende Quelle und das einzige, in sich geschlossene ordenshistoriographische Werk eines Zisterziensers, das etwa einhundert Jahre nach [...]